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Lebensgefährliches Engagement – Philippinischer Bischof Antonio Ablon hält Vortrag über „Kirche im Widerstand“

Antonio Ablon, der am 24. September um 19 Uhr zum Vortrag „Kirche im Widerstand“ ins Roncalli Haus kommt, ist Bischof der Iglesia Filipina Independiente auf der philippinischen Insel Mindanao. Dort setzte sich der 46-Jährige unter anderem für die Rechte der indigenen Bevölkerungsgruppe der Lumad ein, die für den Abbau von Bodenschätzen immer wieder durch das Militär von ihrem Land vertrieben werden. Denn unter der Erde ruhen wertvolle Bodenschätze: Gold, Kupfer und andere Rohstoffe. Doch damit hat der Bischof sich selbst in Gefahr gebracht. Anfang 2019 tauchte sein Name auf den Mordlisten lokaler Todesschwadronen vom Regime des Präsidenten Rodrigo Duterte auf. Aktuell lebt Antonio Ablon als Stipendiat der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte in Hamburg.  Anmeldung unter presse@amnesty-wiesbaden.de. Um 19 Uhr. (Foto: Veranstalter) 

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Karger Alltag, tapfere Häftlinge – Wie verändert Corona das Leben im Knast? Ein Gefängnisseelsorger berichtet

In der JVA Wiesbaden in der Holzstraße sitzen etwa 300 Jugendliche und junge Heranwachsende in Untersuchungs-, Straf- oder Abschiebungshaft.

Interview: Andrea Wagenknecht. Fotos: Carsten Stork und Andrea Wagenknecht.

Der evangelische Gefängnisseelsorger Pfarrer Eckhard Jung hat den Lockdown im Jugendgefängnis (JVA) in der Wiesbadener Holzstraße erlebt. Auch nachdem viele Maßnahmen wieder gelockert wurden, verändert die Corona-Pandemie seinen Alltag als Gefängnisseelsorger. (mehr …)

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Das Sterben wieder ins Leben holen: Ausstellung „Die Grasbeißerbande“ über todkranke Kinder und Jugendliche

„Warum soll ich mir die Zähne putzen, wenn ich sowieso ins Gras beiße?“ Der achtjährige Junge, von dem dieser Satz stammt, hatte Leukämie im Endstadium. Seine überraschende und berührende Frage wurde zur Initialzündung für ein besonderes Projekt. „Die Grasbeißerbande“ ist der Titel der in der Folge entstandenen Ausstellung, die jetzt von der Katholischen Erwachsenenbildung Wiesbaden in die Landeshauptstadt geholt wird. Es geht um die Gedanken von lebensverkürzend erkrankten Kindern zu ihrem eigenen Tod und Sterben. Zwei Jahre lang waren die Autoren, Susen und Karsten Stanberger, dafür im Umfeld der Kinder- und Jugendhospizarbeit unterwegs. Ihre Motivation ist es, „Das Sterben wieder ins Leben (zu) holen“, so der Untertitel der Ausstellung. Sie ist ab heute bis 8. November in der Katholischen Kirche St. Elisabeth (Zietenring 18) zu sehen. Dazu gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm. (mehr …)

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Das Jüdische Lehrhaus geht online: Hartmut Boger zoomt heute um 18.30 Uhr auf „Hoffnung – gerade in der Krise!“

Das Jüdische Lehrhaus Wiesbaden geht in Kooperation mit der vhs Wiesbaden und der Jüdischen Volkshochschule Frankfurt online. Heute wird Hartmut Boger, Direktor der vhs Wiesbaden, um 18.30 Uhr via Zoom über das Thema „Hoffnung – gerade in der Krise!“ sprechen. (mehr …)

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Kirchen feiern Ostern digital per Gottesdienst-Livestream, Podcast und Video-Impuls

Es ist „das“ Wochenende der Kirchen und der Gläubigen – und auch für sie ist in diesem Jahr alles anders. Und auch sie versuchen, das Beste aus der Ausnahmesituation zu machen. Was sonst in den Gotteshäusern stattfindet, wird teilweise in den digitalen Raum verlegt. (mehr …)

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So glaubt Wiesbaden (2): Filiale zum Nirvana – Zentrum für thailändische Buddhisten Sith Wat Thazung-Tempel

Von Hendrik Jung. Fotos Kai Pelka.

Von außen hat das Gebäude in der Hasengartenstraße überhaupt keine Ähnlichkeit mit einem buddhistischen Tempel, wie man ihn aus Thailand kennt. Die Landesflagge, ein Namens-Banner und ein kleines kunstvolles Tempel-Modell in der Größe eines Vogelhäuschens geben Hinweise darauf, was die Gäste im Inneren des nüchternen Zweckbaus erwartet – eine von drei deutschen Filialen des thailändischen buddhistischen Tempels Siht Wat Thazun. Ziel der Gläubigen ist das Verlassen des ewigen Zyklus der Wiedergeburt durch Verwirklichung des Nirvana. (mehr …)

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So glaubt Wiesbaden (1): Die Gesegnete – Mit neuer Moschee mehrfach im Glück: Ahmadiyya Muslim Jamaat

Von Hendrik Jung. Fotos Samira Schulz.

Mit Einweihung der Mubarak Moschee befindet sich in Wiesbaden nun die größte Moschee Hessens, die über ein Minarett verfügt. Der zwölf Meter hohe Turm des Neubaus in der Sommerstraße ist jedoch nicht begehbar, und der Gebetsruf ist nur im Inneren des 1.300 Quadratmeter großen Gebäudes zu hören. Gleichzeitig ist es die größte Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland. (mehr …)

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Kalif kommt zum Festakt: Größte Moschee Hessens eröffnet heute in Wiesbaden – Tage der offenen Tür am Wochenende

Eine Moschee mit gleich mehrfachen Superlativen wird heute in Wiesbaden eröffnet. Die Mubarak Moschee der weltweit aktiven Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde (AMJ) ist nach Angaben der Gemeinde die größte Moschee Hessens, die größte AMJ-Moschee in ganz Deutschland und die erste Moschee in der Stadt Wiesbaden mit Minarett und Kuppel. Muezzin-Rufe zu Gebeten wird es aber nicht geben. Zur Stunde wird das Gotteshaus in der Sommerstraße 13 in Dotzheim eingeweiht. Heute Abend findet eine Feier mit dem geistigen Oberhaupt der Ahmadiyya im Kurhaus statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist dann am kommenden Wochenende zu zwei Tagen der offenen Tür in der Moschee willkommen.

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