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sensor-Straßengespräch: Lisa Hammerschmidt, Praktikantin im St. Josefs-Hospital, 20 Jahre

Interview und Foto: Annika Posth.

Du kommst gerade aus dem St.-Josefs-Hospital JoHO. Was machst du hier?

Ich mache im JoHo gerade mein dreimonatiges Pflegepraktikum fürs Medizinstudium. Momentan bin ich in der Station 55, einer Orthopädie-Station. Ich hoffe, dass ich mit den Ergebnissen des Medizinertests im Wintersemester anfangen kann zu studieren. Und wenn das nicht klappt, dann mache ich entweder eine Ausbildung zur operationstechnischen Assistentin oder einen Auslandsaufenthalt. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Karl-Heinz Anderseck (69), Pensionär – Kurz abgetaucht im „Goldraum“

Interview und Foto: Annika Posth.

Sie kommen gerade aus dem „Goldraum“ – wie war es für Sie?

Ich finde es toll, dass man sich drinnen hinsetzen kann. So kann man den Raum auf sich wirken lassen. Als Kunstobjekt finde ich es akzeptabel. Und ich finde es sinnvoll, dass die Tür geschlossen ist. Man merkt, dass sich die Künstlerin Gedanken zum „Goldraum“ gemacht hat. Sie wollte damit etwas vermitteln. Ich persönlich habe nichts Spezielles empfunden. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Alina Böhmer (25) & Monica Braun (24), Die Fickfackerei / Werkschau Wiesbaden

Interview und Foto: Annika Posth.

Was macht ihr hier?

Wir machen im Rahmen unserer Bachelorarbeit eine filmische Installation zum Thema Intuition und zeigen diese bei der „Walkshow“ (die Kommunikationsdesign-Werkschau der Hochschule RheinMain – sensor-Fotoalbum hier). Wir haben uns die Fragen gestellt, was Intuition überhaupt ist und wie man sie von anderen Gefühlen unterscheiden kann. Die Intuition filmisch darzustellen war anspruchsvoll aber sehr spannend für uns. Die meisten Sachen sind intuitiv (lachend) entstanden. Die Intuition zieht sich als roter Faden durch unsere Installation, deswegen der Titel „Faden verloren“. Nach dem erfolgreichen Start würden wir gerne noch ein paar Live Performances machen, die Termine verkünden wir auf unserem Instagram Kanal @diefickfackerei. (mehr …)

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Straßengespräch: Selma & Annika, sensor-Weihnachtsbaum-Schmückerinnen, 47 und 19 Jahre

Oha, ihr habt mitten in der Fußgängerzone einen sensor-Weihnachtsbaum geschmückt – wie kommt denn das?

Die „Task Force Innenstadt“ der IHK Wiesbaden hat die Aktion „Lauter Bäume“ gestartet, um in dieser für den Einzelhandel schwierigen Zeit ein optimistisches Zeichen in der Innenstadt zu setzen. Rund siebzig Bäume werden von Baumpaten individuell geschmückt. sensor wurde als Baumpate eingeladen und ist gerne dabei. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Selma Ertosun, „Café Lina“-Betreiberin, 38 Jahre

Interview und Foto: Alia Bouhaha.

Sie haben im Dezember ihr „Café Lina“ in der Langgasse eröffnet. Wie würden Sie Ihr Konzept beschreiben?

Die Leute sollen sich bei mir bei fairen Preisen einfach wohl fühlen. Wir bieten Frühstück, guten Kaffee und Kuchen, hausgemachte türkische Spezialitäten, aber auch Pizza an. Unsere Karte ist also wirklich umfangreich. Trotzdem ist es schwierig für mich, Kunden anzulocken. Man fragt sich schon ein bisschen, was man eigentlich falsch macht. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Walhalla, Kult(ur)-Institution, 122 Jahre, seit 3 Jahren leblos – Was wird hier gespielt?

Du siehst aber nicht gerade einladend aus: Was wird hier gespielt?

Seit dem 27. Januar 2017, also seit nun genau drei Jahren: nichts! An jenem Tag wurden die, die hier über lange Jahre für Leben in der Bude gesorgt hatten, von einen Tag auf den anderen rausgeschmissen. Aus Brandschutzgründen, hieß es damals. Seitdem darf hier niemand mehr rein. Passiert ist seitdem praktisch nichts, erzählt, versprochen und angekündigt wurde umso mehr. Ich harre der Dinge und frage mich langsam selbst: Was wird hier gespielt!? (mehr …)

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Straßengespräch: Michaela Kuntz (Sozialarbeiterin, 27) & Sandra Jouaux (Sozialpädagogin, 28)

Interview und Foto: Maximilian Wegener.

Das 30. Jubiläum des Mauerfalls wurde gerade groß gefeiert. Wenn ihr hier in Wiesbaden am Platz der Deutschen Einheit vor dem Original-Mauerstück steht – was fällt euch dazu ein?  (mehr …)

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Straßengespräch: Beate, Medizinisch-technische Assistentin, 54 Jahre, vor dem @home-Kinderbücherhaus

Interview und Foto: Maximilian Wegener

Ein Haus komplett aus Kinderbüchern… was denken Sie, wenn Sie das sehen?

Als erstes habe ich an das Lebkuchenhaus von Hänsel und Gretel gedacht, nur eben mit Büchern.

Wussten Sie, dass es bei dieser Installation der Schweizer Künstlerin Piroska Szönye, die zum 60-jährigen Bestehen der Wiesbadener IFB-Stiftung entstand, um Aufmerksamkeit für Kinderhospize geht?  

Nein, das wusste ich nicht. Ich glaube, ich wäre auch nicht unbedingt darauf gekommen. Ich finde aber, das passt zum Thema. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Hans-Peter Stroh, Kraftfahrer, Feldsträßer-Kerb-Organisator, 62 Jahre

Interview und Foto: Maximilian Wegener.

Herr Stroh, wir sind hier an der Feldstraße. Was für ein Gelände ist das hier?

„Das ist das Festgelände der Feldsträßer Kerbegesellschaft. Ich selbst bin im Vereinsvorstand. Das da vorne ist unser Lager und da hinten die Toiletten, die haben wir erst vor einer Weile neu gemacht.“

Was findet hier statt? Gibt es hier noch eine Kerb?  

„Die letzte Feldsträßer Kerb, oh, das ist schon bestimmt 15 Jahre her. Früher war das hier richtig groß, das ging bis weit ins Viertel rein. Aber so etwas kann man hier heute nicht mehr machen.“ (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: Herbert Cartus, Erzieher und Wellritzstraßen-Kenner, 56 Jahre

Interview und Foto: Maximilian Wegener.

Wir sind hier in der neuen Fußgängerzone Wellritzstraße. Was haben Sie da auf dem Tablett?

Das sind „Elefantenohren“. Eine ältere afghanische Dame aus dem Seniorenzentrum hier in der Straße hat gestern welche gemacht, und es waren viele übrig. Ich dachte, es wäre doch nett, die hier zu verteilen. (mehr …)

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sensor-Straßengespräch: VOLT-Akteure, progessive Paneuropäer

Welche Fahne haltet ihr denn hier hoch?

Wir gehören zu Volt, der ersten gesamteuropäischen Partei. Wir verstehen uns als paneuropäische, progressive Bewegung für neue, integrative Politik und für einen positiven Wandel in Europa. Volt wurde gegründet, weil reaktionäre und populistische Tendenzen unsere Werte bedrohen und etablierte Parteien keine attraktiven und pragmatischen Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit geben. (mehr …)

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sensor-Straßeninterview: Julia (47) und Mila (6) in Fastnachtslaune

Text und Foto Nico Lange.

Mitte Februar wird Wiesbaden wieder närrisch – Feiert ihr mit? 

Julia: Wir gehen zum großen Kinderumzug hier in Wiesbaden. Mainz ist uns zu groß. Und jedes Jahr zur Fastnachtsfeier des TG Schierstein. Vormittags ist das für Kinder und abends gehen wir Erwachsenen dann nochmal allein hin.

Als was geht ihr und wie bereitet ihr euch vor?

Mila: Ich gehe als Flamencotänzerin, oder als Piratin.

Julia: Wir gehen immer zum Party Schlaudt, probieren da zuerst alle möglichen Kostüme an und lachen uns schlapp. Das ist schon mal der halbe Spaß. Ich gehe dieses Jahr als Indianerin.

Habt ihr einen besonderen Brauch an Fastnacht?

Julia: Ja, das Pancake-Rennen. Wir backen am Dienstag Pancakes mit allem Gehaltvollen, was so weg muss, um die Fastenzeit einzuläuten. Jeder hat eine Pfanne in der Hand, und während man um die Wette rennt, man muss sie in die Luft werfen und wieder auffangen. Am Ende essen wir alles auf. Das ist eine englische Tradition, die wir sehr schön finden und jedes Jahr zelebrieren.

Infos zu Umzügen und närrischen Terminen zuhauf: http://dacho.de/ Helau!