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Ciao exground! Das „coolste Filmfestival“ blickt on demand nach Italien – Am 13. November geht´s los

„Die Verwaltung des Internets“ – zu sehen beim „Wiesbaden Special“-Kurzfilm-Wettbewerb –  und „Dinner in America“ (unten)- zwei von insgesamt 121 Filmen, die bei Exground laufen.

„In seiner Corona-Edition präsentiert das exground filmfest insgesamt 121 unabhängig produzierte Lang- und Kurzfilme aus 45 Ländern in Spielstätten wie Caligari- und Murnau-Kino, Nassauischer Kunstverein und erstmals Theater im Pariser Hof“ – das war der Plan. „Aufgrund der neuen Coronabeschränkungen kann das Programm von exground filmfest 33 im November nicht vor Publikum gezeigt werden. Mit Unterstützung der neuen Partner Festival Scope und Shift72 ist nahezu das komplette Filmprogramm On Demand verfügbar.“ Das ist die Realität. Am 13. November startet das Festival, das sensor als Medienpartner präsentiert.

Als Eröffnungsfilm läuft BAD TALES von Damiano und Fabio D’Innocenzo. Das Fokusland Italien wird in  diversen Filmen beleuchtet, thematisch dreht sich vieles um die Themen Arbeit und starke Frauen. Natürlich ist Italien aber nur ein Thema des Festivals, im Programm findet sich ein riesiges Spektrum an Themen, Formaten, Entstehungsländern, außer aus der weiten Welt gibt es auch wieder jede Menge filmischer Werke, die hier in Wiesbaden entstanden sind.

„Wir sind sehr froh darüber, die vielen Herausforderungen bisher gemeistert und ein qualitativ hochwertiges Festivalprogramm in fast gewohntem Umfang auf die Beine gestellt zu haben“, erklärt Festivalleiterin Andrea Wink.   „Das exground ist für mich persönlich das coolste Filmfestival“, schwärmte Kulturdezernent Axel Imholz bei der Pressekonferenz. Auch wenn die besonders coolen Aspekte wie Begegnungen mit Gästen aus aller Welt, Specials, Gesprächen und der besonderen Festivalatmosphäre nun wegfallen, bleibt das Attribut für die gezeigten Filme natürlich gültig.

Tickets für die Filme können für 5 Euro pro Vorstellung über ondemand.exground.com erworben werden. Ab Beginn der ursprünglich geplanten Kinovorführung kann der Film bzw. das Programm deutschlandweit für 48 Stunden angeschaut werden. Auf dem Youtube-Kanal von exground werden zudem Videos der Filmschaffenden, die über ihre Werke sprechen, und Filmtipps vom exground-Organisationsteam bereitgestellt.

Pläne für Live-Festival im Dezember

In Absprache mit den Spielstätten ist darüber hinaus geplant, exground filmfest 33 vom 11. bis 20. Dezember vor Publikum und mit Filmgästen stattfinden zu lassen. „Wir sind besonders glücklich darüber, im Dezember unser ganzes Programm doch noch vor Publikum auf der großen Leinwand präsentieren zu können, sofern die Kinos dann wieder öffnen dürfen.“, sagt Festivalleiterin Andrea Wink (Foto: Simon Hegenberg): „Dafür danken wir ganz herzlich dem Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden, im Besonderen dem Amtsleiter Jörg-Uwe Funk und Uwe Stellberger, dem Leiter der Caligari FilmBühne, sowie Sebastian Schnurr vom Murnau-Filmtheater und der Evangelischen Marktkirchengemeinde (Krypta) für ihre großartige Unterstützung und Flexibilität.“ Flexibilität ist allerdings gefordert: Erst Ende November wird absehbar sein, ob im Dezember wieder Aufführungen in den Kinos stattfinden können.

Die Preisverleihung am 22. November wird als Mischung aus Voraufzeichnung und Live-Preisübergabe online verfügbar sein: Nach dem Screening des Deutschen Kurzfilmwettbewerbs werden die Jury- und Publikumspreise im Wert von 17.500 EUR sowie der goEast-Publikumspreis in Höhe von 1.500 EUR um 20 Uhr in der Caligari FilmBühne verkündet. Die Zuschauer*innen haben bei den Wettbewerben von exground filmfest und goEast, im Rahmen derer Publikumspreise vergeben werden, während des Festivals nach jeder On Demand-Vorführung des jeweiligen Films/Programms die Möglichkeit, eine Wertung abzugeben.

sensor präsentiert: exground filmfest 33 vom 13 bis 22. November,  On-Demand-Angebot, www.exground.com

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