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Gastspiel „Souvenir“ lässt Legende um Florence Foster Jenkins aufleben – am 1. und 2. Februar im Staatstheater

Foto: Marco Piecuch

‚Madame Flo’ war und ist ein Phänomen. Die reiche amerikanische Erbin sang in den 1940er Jahren vor einem hin-(und her-)gerissenen New Yorker Publikum nicht nur leidenschaftlich gerne die Klassiker der Opernliteratur, sondern sang diese auch total und zum Erbarmen falsch! Am Samstag, 1. Februar, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 2. Februar, um 16 Uhr, ist das Schauspiel »Souvenir« von Stephen Temperley in der Inszenierung von Ulf Dietrich im Kleinen Haus des Staatstheaters zu Gast.

 Florence Foster Jenkins, Erbin eines reichen Industriellen und schillernde Persönlichkeit des New Yorker Gesellschafts- und Künstlerlebens der 1940er Jahre. Von jungen Jahren an von dem Wunsch beseelt, Sängerin zu werden, war sie von ihrem großen musikalischen und gesanglichen Talent überzeugt. De facto war ihr Können – höflich formuliert – unterdurchschnittlich, traf sie doch nicht einen richtigen Ton. Das Publikum jedoch liebte sie, vielleicht aus einer Mischung von Rührung und Belustigung.
Ihre Plattenaufnahmen genießen heute noch Kultstatus und erheitern ganze Partygenerationen. Wer damals „FFJ“ live erleben wollte, durfte beim Ticketkauf nicht trödeln.

Wer „sie“ heute erleben will, bekommt Karten an den bekannten Stellen und unter www.staatstheater-wiesbaden.de (sun/Foto Marco Piecuch)