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Happy End für Mountainbike-Freaks: Spatenstich für Strecke auf dem Schläferskopf

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Happy End am Schläferskopf”! „Ein rund vier Jahre dauernder, schwieriger Abstimmungsprozess im Spannungsfeld zwischen Sport und Umwelt ist zu einem guten Ende gekommen. Mit der Erteilung einer Ausnahmezulassung durch den Regierungspräsidenten ist der Weg frei für die von den Mountainbike-Sportlern sehnlichst erwartete Mountainbike-Strecke am Schläferskopf“, erklärte OB Sven Gerich, der auch Sportdezernent ist, heute beim ersten Spatenstich für die Strecke. Der Verein „Gravity Pilots“ aus Eltville wird mit seinen Mitgliedern den Kurs bauen und betreiben.

Die sportlich ambitionierte, im oberen Teil steil abwärtsführende Strecke ist ein etwa 1,4 Kilometer langer, schmaler Pfad vom Schläferskopf zum Stollenweg. Die Gesamtlänge des Rundkurses beträgt 3,8 Kilometer, der aufwärtsführender Teil umfasst rund 2,4 Kilometer auf bestehenden Waldwegen. Bestandteil der Strecke sind 20 abwechslungsreiche Streckenelemente mit Sprüngen, Tables, Drops, Kickern und Anliegern mit drei ausgewiesenen Schwierigkeitsgraden (blau, rot und schwarz).

„Das ‚Go‘ für die MTB-Strecke belohnt alle, die sich intensiv und mit der notwendigen Ausdauer für diese Projekt eingesetzt haben. Besonders die Sportler können jetzt den Traum von einer eigenen Strecke im Wiesbadener Stadtwald Wirklichkeit werden lassen“, so der Oberbürgermeister weiter.

Illegales Fahren im Wald eindämmen

Der Trial (die Route) ist nicht nur eine Vereinsstrecke, sondern kann von allen, die sportliche Herausforderungen lieben, genutzt werden. „Ziel der Stadt ist es, mit der Einrichtung dieser Strecke das illegale Fahren im Wald einzudämmen“, so der für den Stadtwald zuständige Dezernent Dr. Oliver Franz. „Wir freuen uns über jeden, der hier mit Spaß dabei ist und dadurch das Ökosystem Wald in den sensiblen Bereichen schont.“ Offizielle Wettkämpfe wird es auf der Strecke nicht geben. Der OB bedankt sich vor allem bei Stadtrat Wolfgang Gores, der als Vorsitzender des „Runden Tisches Mountainbike-Strecke“ in langen Gesprächsrunden maßgeblich zu dem jetzt gefundenen Kompromiss zwischen den Belangen des Umwelt- und Naturschutzes und den Interessen der Sportlerinnen und Sportler beigetragen hat.

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