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Radikal auf den Punkt: Wiesbadener Studentin gewinnt mit „Milk“ Hessischen Filmpreis

Jennifer Kolbe hat den mit 7.500 Euro dotierten Hessischen Filmpreis in der Kategorie „Hochschule“ gewonnen – für den Film „MILK“, ihre Bachelorarbeit im Studiengang Kommunikationsdesign der Hochschule RheinMain. Die Jury urteilte, der vierminütige Film bringe radikal auf den Punkt, „wie gnadenlos Menschen aus Profitinteresse mit Tieren umgehen“.

Es sei, so die Begründung weiter, „ein Animationsfilm, der emotional unter die Haut geht. Und das, obwohl er mit einer sehr reduzierten Figürlichkeit und Farbigkeit arbeitet.“

Die Filmemacherin selbst sagt über ihre Arbeit: „Kühe geben immer Milch. Dachte ich. Kühe müssen schwanger sein, damit sie Milch für das neugeborene Kalb produzieren. Eigentlich logisch, oder? Der Animationsfilm MILK veranschaulicht auf simple Weise, wie konventionelle Milchkühe genutzt werden und männliche Kälber meist wissentlich als Abfallprodukte geboren werden. Was wäre, wenn Menschen so benutzt werden würden?“

„Milk“ läuft beim „Wiesbaden Special“-Kurzfilmwettbewerb des von sensor präsentierten exground-Filmfestes und kann hier on demand geschaut werden.

Jennifer Kolbe auf Behance

(dif/Foto privat)

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