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„Noch nie so nah dran“ – sensor-Interview mit OB Sven Gerich zum Streitthema Stadtmuseum

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Interview: Dirk Fellinghauer. Foto: OFB/ Jahn.

Die Diskussion um den geplanten Neubau des Stadtmuseums Wiesbaden nimmt an Fahrt auf. Die verantwortliche Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz (CDU) hält an der Umsetzung des vom Investor OFB präsentierten Jahn-Entwurfs (Foto) fest, während der Widerstand gegen genau diesen aus diversen Richtungen der Stadtpolitik und -gesellschaft wächst. OB Sven Gerich erklärt im sensor-Interview seine Rolle beim Grundstücksverkauf und äußert sich optimistisch zur Umsetzung der Jahn-Pläne.

Das Streitthema Stadtmuseum, bei dem Sie entscheidende Entwicklungen und Entscheidungen noch aus der Zeit vor Ihrem Amtsantritt mitverantworten, entwickelt sich zum Klotz am Bein. Welches ist Ihr Wunschszenario und was Ihre persönliche realistische Prognose, wie es weiter- und ausgeht? (mehr …)

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Streitthema Stadtmuseum: Jetzt kommen die Fachleute zu Wort – Gestaltungsbeirat tagt öffentlich

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Die Diskussion um das mögliche künftige Stadtmuseum Wiesbaden – nicht zu verwechseln mit dem benachbarten Landesmuseum Wiesbaden – läuft auf Hochtouren, am Mittwoch kommen nun Fachleute zusammen und zu Wort. Der Gestaltungs- und Denkmalbeirat berät am Mittwoch, 4. Juni, ab 14 Uhr im Rathaus Wiesbaden über den vorliegenden Entwurf des Architekten Helmut Jahn. Das dürfte spannend werden. Die öffentliche Sitzung im Raum 22 des Rathauses ist für alle Interessierten frei zugänglich. Der siebenköpfige Gestaltungsbeirat „hat die Aufgabe, ausgewählte Bauvorhaben im Hinblick auf gestalterische, denkmalpflegerische sowie architektonische und städtebauliche Qualitäten zu überprüfen und zu beurteilen“. (mehr …)

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So sieht´s aus, das neue Stadtmuseum Wiesbaden – vielleicht … – Stararchitekt präsentierte seinen Entwurf

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Schon die bloße Idee ist ein Coup: Star-Architekt Helmut Jahn aus Chicago baut das Stadtmuseum Wiesbaden. Wie es aussehen würde, wenn diese Vision Wirklichkeit wird, präsentierte der 74-jährige heute persönlich im Rathaus der Stadt, wo das Thema Stadtmuseum seit Jahren ein Politikum erster Güte ist. Heute im vollbesetzten Raum 22 eitel Sonnenschein: OB begeistert, Kulturdezernentin aus dem Häuschen, Projektentwickler und Architekt bester Dinge, Presse vorsichtig angetan. Das nächste Wort haben die Stadtverordneten. Wenn alle Beteiligten grünes Licht geben und dann alles nach Plan läuft, könnte es nach den Worten von Alois Rhiel, Geschäftsführer der Eigentümerfirma OFB Projektentwickung, richtig fix gehen: „Den Bauvorantrag können wir morgen abgeben, bei erfolgreichem Abschluss der Verhandlung noch vor der Sommerpause 2014 würden Bauantrag und Konzeptplanung folgen, Baubeginn wäre Frühjahr 2015 und zum 1. Advent 2016 könnte der Oberbürgermeister die ersten Besucher begrüßen.“ Wohlklingende Zukunftsmusik. Heute, am Tag der ersten Präsentation, der Pläne, interessiert uns erstmal: Und was sagst DU dazu, Wiesbaden? (Dirk Fellinghauer) Ihr wollt noch mehr sehen? Hier entlang.

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Im Rathaus werden am 14.03. die Karten neu gemischt – 592 Wiesbadener*innen wollen rein – Hier sind sie:

Am 14. März sind rund 210.000 Stimmberechtigte aufgerufen, bei der Kommunalwahl über die künftige Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung im Rathaus zu entscheiden. Außerdem finden Ortsbeirats- und Ausländerbeiratswahlen statt. Foto: Dirk Fellinghauer

In diesem Haus werden am 14. März die Karten neu gemischt. Es ist das Rathaus der Landeshauptstadt Wiesbaden, die „Karten“ sind die 81 Plätze der Stadtverordnetenversammlung, die zu vergeben sind. An wen? Das haben alle Wiesbadener Wahlberechtigten bei der Kommunalwahl am 14. März 2021 in der Hand. An wen genau? Das lest ihr hier. Wir veröffentlichen die Namen aller zugelassenen Bewerber*innen für die Stadtverordnetenwahl und „führen“ euch zu den Bewerber*innenlisten für die gleichzeitig stattfindenden Wahlen der Ortsbeiräte und des Ausländerbeirats. (mehr …)

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Neues Kunstmuseum auf der Wilhelmstraße? Mäzen macht der Stadt 30-Millionen-Angebot – Museumsdirektor Klar begeistert

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Von Dirk Fellinghauer.

Mitten in den gerade gestarteten Bürgerbeteiligungsprozess zur künftigen Nutzung des Wiesbadener Filetgrundstücks Wilhelmstraße 1 – 100 Ideen wurden eingereicht, am letzten Freitag fand die Auftaktveranstaltung statt – platzt ein Angebot, das fast zu schön klingt, um wahr zu sein – und es doch allem Anschein nach ist. Museumsdirektor  Alexander Klar steht in engem Kontakt mit einem Wiesbadener Sammler, der der Stadt ein neues Kunstmuseum schenken will.  „Er würde das Grundstück gerne in Erbpacht erwerben und dann ein Museum selber bauen und auf eigene Kosten betreiben“, berichtet Klar auf sensor-Anfrage. Der Mäzen, der allein für den Neubau 30 Millionen Euro locker machen würde, möchte vorerst anonym bleiben. In der kommenden sensor-Ausgabe werden wir den großzügigen Herrn aber nach einem bereits vereinbarten persönlichen Treffen vorstellen. Ein Angebot dieses Ausmaßes an eine Stadt habe er bisher so nicht gekannt, begeistert sich Alexander Klar für die Idee. (mehr …)

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„Yoga eignet sich sehr gut, sich selbst zu erkennen“: 10 Jahre „Yoga im Hinterhaus“ – Interview mit Merle Kaiser

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Von Sabine Eyert-Kobler. Fotos Jasmin Zwick.

Vor einigen Jahren habe ich „Yoga im Hinterhaus“ für mich als Energiequelle entdeckt. Diese Oase der Ruhe, die mich durch bewusste Atmung und das Praktizieren der verschiedenen Asanas im Idealfall und bei regelmäßiger Praxis zu mehr Lebensenergie und  zur inneren Mitte  führt, feiert in diesem Jahr 10-jähriges Bestehen. Ein Gespräch mit der Mitbegründerin Merle Kaiser, die heute das Yogahaus alleine führt. (mehr …)

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Zukunft des gescheiterten Bilfinger-Bosses geklärt: Roland Koch wird Konzertgänger

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Was wird aus Roland Koch? Über diese Frage zerbrechen sich seit dem überraschenden Aus des Ministerpräsidenten a.D. als Bilfinger-Boss so manche den Kopf. sensor hat die Antwort: Er macht sich erst mal locker. Und geht mit seiner Frau Anke ins Konzert.  Warum auch nicht? Schließlich hat der Bilfinger-Aufsichtsratschef betont, dass nicht etwa Verfehlungen Grund für die Trennung seien und dass der prominente Ex-Chef natürlich bis zum Ablauf seines Vertrags im Februar 2016 mit seinem Gehalt – Berichten zufolge etwa 3,5 Millionen Euro – rechnen dürfe. Da muss man nicht zu Kreuze kriechen, sondern kann ganz entspannt den Kreuzgang ansteuern, und zwar in Kloster Eberbach. Dort genoss Herr Koch heute Abend das Rheingau-Musik-Festival-Konzert des berühmten Oboisten Albrecht Mayer. Der nun auch Manager a.D., der nebenbei Kuratoriumsvorsitzender des Festivals ist, saß selbstverständlich in der ersten Reihe – links von ihm die Frau an seiner Seite, Anke, rechts von ihm der langjährige Mann an seiner Seite, Dirk Metz. Das ist der Mann, der sich  als Kochs Regierungssprecher selten mehr als einen Zentimeter weit von seinem Chef entfernt aufhielt. Und der heute Kommunikationsberater ist, mit Kunden wie Dr. Helmut Müller, Oberbürgermeister von Wiesbaden a.D., oder Christopher Jahns, EBS-Präsident v.G. (vor Gericht). Wäre doch gelacht, wenn er nicht auch seinen Ex-Chef als neuen Kunden rekrutieren könnte. Bleibt nur die Frage, was er über diesen künftig kommunizieren könnte. Aber da wird sich schon was finden – und seien es nur die nächsten entspannten Konzertbesuche. (Dirk Fellinghauer / Foto: Thorsten Haun)