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Trinken, Tanzen und ab und zu ein Joint: „Frau Stern“ hat genug vom Leben im sensor-Film des Monats

Frau Stern hat viel gesehen und als Jüdin das Konzentrationslager sowie die Nazis überlebt. Sie hat viele Männer geliebt, ein Restaurant geführt und unzählige Zigaretten geraucht. Auch im Alter von 90 Jahren scheint sie immer noch kerngesund zu sein.

In ihrer Freizeit verbringt Frau Stern viel Zeit mit ihrer Enkelin Elli und ihren Freunden. Gemeinsam wird getrunken, getanzt, ab und zu ein Joint geraucht.

Eigentlich wird Frau Stern von allen geliebt, doch bei ihrer Entscheidung, selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden, steht sie ganz allein dar.

„Anatol Schusters vollkommen unabhängig produziertes Filmporträt FRAU STERN ist ein faszinierender Hybrid aus Spiel- und Dokumentarfilm. Die Hauptfigur Frau Stern hat er gemeinsam mit der wunderbaren Schauspielerin Ahuva Sommerfeld entwickelt. Sie und ihr Umfeld vereinen auf magische Weise Fiktionales und Reales, Erdachtes und Wahres, Irreales und Authentisches“, heißt es in der Jurybegründung der Filmbewertungsstelle zum Prädikat „Besonders wertvoll“: “ In jedem Augenblick wirkt der Film, als unterwerfe er sich formal seiner Hauptprotagonistin bedingungslos, als richte er sich nach ihr aus und drückt ihre Geschichte aus mit allen nötigen Ecken und Kanten. Dadurch strahlt FRAU STERN eine Freiheit aus, die nur aus der organischen und spontanen Entstehung heraus erwachsen konnte.“

Der Film wird dreimal gezeigt: Am 3. Oktober um 18 Uhr, am 5. Oktober um 20.15 Uhr und am 6. Oktober um 18 Uhr.

sensor verlost „2 für 1“-Karten für 3 Kinofans: Mail mit Wunschtermin bis 2. Oktober an losi@sensor-wiesbaden.de.

(sun/Foto: ©-2019-Neue-Visionen)

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