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Beirut statt Basar: Zehn Tonnen Hilfsgüter aus Wiesbaden für Opfer verheerender Explosion

Im August zerstörte die verheerende Explosion im Hafen von Beirut weite Teile der Stadt. Innerhalb von Sekunden wurde das pulsierende Leben der Metropole in Schutt und Asche gelegt. Um das Leid der Menschen dort etwas zu lindern, hat sich der zu Wohltätigkeit verpflichtete Deutsch-Amerikanische Internationale Frauenclub (DAIFC) in Wiesbaden zu einer besonderen Hilfsaktion entschlossen. 

Alle Sachspenden für den beliebten Frühlingsbasar, der coronabedingt in diesem Jahr ausfallen musste, gingen nach Beirut.

Knapp 600 Umzugskartons gefüllt mit Spenden

Die über Monate hinweg gesammelten Sachspenden wurden vom DAIFC sortiert und verpackt – 400 Umzugskartons sollten es am Ende werden.  Aber wie schafft man nun eine 10 Tonnen-Fracht kostenlos nach Beirut?

Kurzentschlossen nahmen die Damen des DAIFC Kontakt zu einem libanesischen Bistro in der Innenstadt auf. Dort wurde die großartige Idee des Clubs mit Begeisterung aufgenommen und die Kontaktbörse der Libanesen begann zu rotieren. Pater Geagea von der libanesisch-christlichen Gemeinde in Frankfurt sowie der libanesische Geschäftsmann Pascal Abiad konnten für das Vorhaben gewonnen werden. Mit ihrer Unterstützung konnte in kürzester Zeit ein 30 Tonnen-Container der „See Sky Transport“ in Beirut organisiert werden. Mit einer zusätzlichen Facebook-Aktion junger Deutsch-Libanesen kamen innerhalb weniger Tage zusätzliche 200 Kartons mit Spenden hinzu.

Die Präsidentin des Deutsch-Amerikanischen Internationalen Frauenclubs, Charlotte Snethlage-
Liebig, und Projektleiter Pascal Abiad zusammen mit Helfern.

Mitte Oktober war es dann so soweit: Über 20 Helfer haben in knapp zwei Stunden 600 Umzugskartons in den Container befördert. Die Solidarität mit diesem Projekt war sowohl bei den Clubdamen, als auch bei der hiesigen libanesischen Gemeinde enorm. So saßen die beiden Hauptakteure, Charlotte Snethlage-Liebig, Präsidentin des DAIFC, und Pascal Abiad zufrieden am Rande des gefüllten Containers. Das Projekt „Hilfe für Beirut“ ist gelungen.

(sun/Fotos: Dagmar Höferova-Giesse)

Ein Kommentar “Beirut statt Basar: Zehn Tonnen Hilfsgüter aus Wiesbaden für Opfer verheerender Explosion

  1. Warum wird die Person, die die Idee für die ganze Aktion hatte und wochenlang jeden Tag ihre Freizeit geopfert hat, um die Aktion in Gang zu bringen nicht genannt und auf keinem Foto gezeigt??
    Sieht so aus als ob sie gar nichts damit zu tun hat. Der Artikel ist sehr enttäuschtend gestaltet.. Schade. Ich habe meine Sachen HERR CHABOUKI gespendet für seine tollen Einsatz!!

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