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Platz da?! (Frei-)Räume für Kunst in Wiesbaden – auf der Suche nach Orten und Potenzialen

Mit „Syntax Error“ in der Hessischen Staatsgalerie: (von links) Jan Guntermann, Jason Sellers und Simon Hegenberg realisierten ein gemeinsames Ausstellungsprojekt an einem Ort, dessen Betreibern es beim Präsentieren von Kunst nicht ums Geldverdienen geht.

Von Marie-Luise Raupach. Fotos Kai Pelka.

Die Definitionen von Kunst sind so weitreichend wie individuell. Es gibt verschiedene Akteure in der Szene: Künstler, Betrachtende, Förderer, Galeristen. Und auch von ihnen hat jeder einen anderen Blick auf die Kunst. Doch um über Kunst sprechen zu können, um sie zu fühlen und zu erleben, muss sie gezeigt werden. In Wiesbaden gibt es einige Orte, die Zugang zur Kunst ermöglichen. Es gibt Institutionen wie das Museum Wiesbaden oder Nassauischer Kunstverein und Kunstverein Bellevue-Saal, allesamt ansässig auf oder an der Wilhelmstraße. Doch wie sieht es mit den Kreativen der Stadt aus? Gibt es für sie jenseits der etablierten Adressen genug Räume, um sich zu entfalten, künstlerisch zu arbeiten und vor allem: gesehen zu werden?

Nicht so klassisch, bitte!

„Irgendwann kommt die Zeit im Leben eines Künstlers, da möchte man nicht mehr in Läden oder Bars ausstellen. Dort hat man meist schöne Abende mit Freunden und zeigt `nebenbei´ seine Kunst. Aber irgendwann möchte man, dass seine Arbeit im Mittelpunkt steht.“ Andreas Pistner ist von Beruf Diplom-Designer, genauso wie sein Freund Florian Stucki. Beide arbeiten nebenher als Künstler und haben sich daher Räumlichkeiten für ihr eigenes Schaffen gemietet. Schnell merkten sie, dass genug Platz war, um auch anderen die Möglichkeit zu bieten, ihre Kunst zu präsentieren. In der „Hessischen Staatsgalerie“ (HSG) finden nun etwa vier bis fünf Mal im Jahr Ausstellungen statt, meist über zwei Wochen. Eine Galerie im klassischen Sinne ist die HSG jedoch keinesfalls. „Auflagen und Kosten für Künstler gibt es nicht, jedoch muss uns die Kunst gefallen“, erklärt Florian Stucki mit einem Schmunzeln. Dass die Beiden an den Ausstellungen kein Geld verdienen, stört sie nicht: „Es geht darum, dass wir Spaß haben und Freunden und Kollegen die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren.“

Betritt man ihre Räumlichkeiten in einem Hinterhof der Oranienstraße, so wird einem die Selbstbestimmtheit und Andersartigkeit in der Gestaltung der Galerie bewusst: Im Vorraum stehen Sofas zum Entspannen und Austauschen, an der Bar bekommt man gegen Spenden ein Getränk, und man findet sich in einem Sammelsurium an eigener und gesammelter Kunst wieder. Der eigentliche Ausstellungsraum hingegen ist nüchtern: Der Boden ist aus Kopfsteinpflaster, die Wände sind weiß und bereit, mit Kunst gefüllt zu werden.

Auch die Künstler rund um das Wiesbadener Kollektiv „Aquis Mafia“ haben bereits in den Räumen ausgestellt und freuen sich darüber, eine Plattform für ihre Kunst gefunden zu haben. Bisher war es für sie in Wiesbaden nicht leicht, auszustellen und Räume zu finden.

Sichtbarkeit steigert Verständnis

„Um in Wiesbaden an die Kunsträume Frankfurt und Mainz aufzuschließen, braucht es auch die Institution Politik, die das fördert“, meint Simon Hegenberg. Zusammen mit den beiden Künstlern von Aquis Mafia, Jan Guntermann und Jason Sellers, hatte er zuletzt im Oktober in der HSG die gemeinsame Ausstellung „Syntax Error“. Insbesondere in Wiesbaden seien die behördlichen Schwellen sehr hoch, um kurzfristig Räume für Kunst nutzen zu können. „Dahingehend hat Wiesbaden im Vergleich zu anderen Städten noch ungenutztes Potenzial“, findet Jan Guntermann. Wenn vielfältige Kunst in einer Stadt sichtbarer wird, dann steige auch das Verständnis dafür. Die Verantwortung liege dabei sowohl bei den Künstlern, aber auch bei Förderern oder der Stadt. „In Wiesbaden gibt es zu wenige Möglichkeiten, sich zu connecten und Netzwerke zu schließen. So kann auch keine Szene entstehen“, meint Jan Guntermann. Es fehle hier insbesondere an Berichterstattung, einer diverseren Partyszene und mehr Orten für Kunst – auch abseits des Kulturzentrums Schlachthof.

Kein Drang in Richtung Leipzig oder Berlin

Alle Künstler des Kollektivs sehen Wiesbaden dennoch als ihre Heimat und als den Ort, in dem sie leben und arbeiten möchten. In eine andere Stadt wie beispielsweise Leipzig und Berlin zu ziehen, um eventuell mehr Zuspruch zu bekommen, käme für sie nicht in Frage. „Es muss ja auch hier möglich sein, als Künstler gesehen zu werden“, sagt Tim Partenheimer, Student an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.

Dass Kunst trotzdem auch in Bars ihre Würdigung bekommen kann, zeigt Linda Zimmermann in ihrem Lokal „Heaven“. Die Bar am Sedanplatz war in der Vergangenheit bereits Ort für Ausstellungen. „Viele Wiesbadener Künstler sind  unsere Gäste und daher weiß ich, dass sie nicht glücklich sind in der Stadt, weil es zu wenig Räume gibt“.

Schwarzer Salon als Ausstellungsraum

Schon länger spielte sie mit dem Gedanken, ihren „schwarzen Salon“, ein Hinterraum der Bar, mit der richtigen Beleuchtung für Kunstausstellungen attraktiv zu machen. In Zukunft könnte daher der Salon, der sonst an manchen Wochenenden für Partys geöffnet hat, auch der Kunst gewidmet werden. Bei den „Collaborations“ soll ein Wochenende lang jeweils drei Künstlern die Möglichkeit geboten werden, ihre Werke zu präsentieren. Kurz und knackig soll es sein, mit Vernissage am Freitag und Finissage am Sonntag. Stößt das Format auf Anklang, so kann sich die Barbesitzerin die Ausstellungsreihe als monatlich wiederkehrendes Ereignis vorstellen.

Leerstände besser beleben

Bereits im Dezember wird der Raum für Kunst geöffnet: In Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Künstler Jan Guntermann soll Kunst für kleines Geld bei einem „Art Market Heaven x Aquismafia“ zum Verkauf angeboten werden – am 6. und 7. Dezember jeweils von 20 bis 24 Uhr mit rund 15 beteiligten Künstlern. So können die Besucher beispielsweise Shirts und Kunstdrucke von Wiesbadener Designern zu erschwinglichen Preisen kaufen. Linda Zimmermann möchte auch andere Wiesbadener motivieren, bei Möglichkeit jungen Künstlern Räume anzubieten: „Leerstände für kurze Zeiträume zur Verfügung stellen und sich verbinden.“

Auch im Verein Walhalla Theater, im „Walhalla im Exil“ in der Nerostraße, tut sich bereits etwas im Hinblick auf neue Ausstellungsmöglichkeiten für junge Künstler. Die beiden Kommunikationsdesign-Studentinnen Melina Krapp und Stephanie Wagner sehen den Bedarf besonders bei jungen Künstlern und Studenten. „Wir möchten denjenigen die Möglichkeit bieten, ihre Kunst zu präsentieren, die bisher die Chance dazu noch nicht hatten“, beschreibt Steffi Wagner das Konzept. „Kunstkneipe im Exil – Generation jung & ungesehen“: Unter diesem Motto soll nicht nur Raum für Kreativität, sondern auch ein Ort der Kommunikation entstehen. Bei den zweiwöchigen Ausstellungen können sich die Leute miteinander vernetzen und ins Gespräch kommen.

Vernetzung in der neuen Kunstkneipe

„In der Kunstszene in Wiesbaden gibt es ein paar Blasen, die aber miteinander kaum zu tun haben“, erklärt Melina Krapp. Dabei sei gerade die Vernetzung wichtig, um voneinander zu lernen. Sigrid Skoetz, künstlerische Leiterin des Walhalla im Exil, unterstützt die beiden bei ihrem Projekt. Skeptisch ist sie dennoch: „In Wiesbaden gibt es kaum neugierige Menschen. Wenn man sowas auf die Beine stellt wie wir, braucht man einen langen Atem.“ Versuchen werden die drei es allemal und bieten das erste Mal im Januar den drei Nachwuchskünstlern Lenard Lüdemann, Tim Partenheimer und Aurelio Diagnino, allesamt Studenten im Kunstbereich, die Gelegenheit, sich im Walhalla zu zeigen.

Angelika Thomas-Semm, Mediatorin und systemischer Coach, weiß, dass man die Menschen langsam an Kunst heranführen muss. Bereits vor Jahren pflegte die Wiesbadenerin eine Kulturinitiative im privaten Rahmen und stellte gemeinsam mit Michael Linemann und Urs Wiegering die privaten Wohnungsräume für Kunst zur Verfügung.

Quarkbrötchen als Türöffner zur Kunst

„Am Anfang kamen die Leute oft nur für ein Getränk und ein Quarkbrötchen“, erinnert sie sich. Doch schnell hätten sie gemerkt, dass es bei Ausstellungen nicht darum geht, sich mit einem großen Wissensschatz über die Kunst unterhalten zu können. Im Gegenteil: ob einem die Kunst gefällt oder nicht, könne jeder entscheiden. Dies sei der eigentliche Kern meint Angelika Thomas-Semm: dass man beginnt, sich über Kunst zu unterhalten.

Seit kurzem feiert sie eine Art Revival der privaten Ausstellungsserie: In ihren Büroräumen in der Klopstockstraße debütierte Sohn Benjamin Semm im Oktober mit seinen Fotografien von Treppen aus ganz verschiedenen Blickwinkeln.

Private Ausstellungsräume als Vorstufen zu Galerien und Museen

„Diese Art von Raum ist eine Vorstufe für Galerien und Museen. Man bräuchte daher ein größeres Netzwerk oder etwas, an das man sich als Künstler wenden kann“, erklärt er. Wiesbaden solle die Chance nutzen, als etwas kleinere Stadt dieses Netzwerk aufzubauen. Doch an wem liegt es nun, diese Räume sichtbar zu machen – der Stadt oder den Künstlern? „Es liegt an beiden“, meint Angelika Thomas-Semm. So brauche es einerseits die Grundlage, niederschwellig Angebote über die Stadt nutzen zu können. Andererseits aber auch Künstler, die aktiv werden und den Entscheidungsträgern Konzepte vorstellen. Die beiden Instanzen zusammenbringen, Künstler und Verwalter, dies sei die Hauptaufgabe, vor die sich die Involvierten gestellt sehen.

Wie das in Wiesbaden funktionieren kann, zeigt Kommunikationsdesigner Michael Eibes. Mit „Access all Areas“, einem Zusammenschluss von Wiesbadener Designagenturen, möchte man den Menschen einen Einblick in die Arbeit im Designbereich bieten. Beim im Oktober stattgefundenen „Designwalk“ öffneten Wiesbadener Agenturen für einen Tag ihre Türen: Wer steckt hinter dem visuellen Konzept des RMCC oder wer entwickelte die Recruitment Kampagne der Polizei Hessen? All das sind Fragen, die Interessierte vor Ort beantwortet bekommen. Und auch Künstler des Wiesbadener Kollektivs Aquis Mafia wurden in die Aktion mit einbezogen: Sie entwarfen Banner zum Thema „Orte der Kreativität“, die beim Alten Gericht an Bauzäunen aufgehängt wurden – für alle sichtbar und in ihrer eigenen Bildsprache einigermaßen spektakulär, für tendenziell gefällige und genügsame Wiesbadener Verhältnisse allemal.

Vision „White Room“ – mit fünf Euro sind Kunstfreunde dabei

Dass Eibes nicht nur bereits Konkretes umsetzt, sondern auch noch weitere Visionen hat, beweist sein Konzept des White Rooms. „Ich könnte mir vorstellen, dass mit einem kleinen Beitrag von beispielsweise fünf Euro verschiedene Menschen zusammenlegen und einen Raum mieten, der offen für alle ist“, erklärt er. Sowohl Künstler, aber auch Förderer und Interessierte können so für einen kleinen Beitrag Mäzen werden. Gibt es diese Art von Räumen in einer Stadt nicht ausreichend, müsse man als Künstler selbst dafür sorgen: „Wenn man für etwas brennt, muss man sich durchsetzen. Zeigt man dann Eigeninitiative, so kann man mehr erreichen, als wenn man auf eine Seligsprechung wartet.“

Dieses Durchsetzungsvermögen hat Tanja Bergman aus Auringen bereits bewiesen. Wer an das kleine Örtchen am Rande von Wiesbaden denkt, der verbindet es wahrscheinlich nicht mit namhaften Künstlern und Galerien rund um den Globus. Doch die Künstlerin und Galeristin hat sich dieses Netzwerk aufgebaut und ist mit ihrer Galerie Art Base bei „Artsy“ vertreten, einer Online-Galerie mit Kunden und Künstlern, die weltweit vernetzt sind.

Augen auf Auringen: Vom Gasthaus zur Ausstellungshaus

Mit einem neuen Showroom in ihren eigenen vier Wänden der ehemaligen Gaststätte „Zur Rose“ möchte sie bekannten Künstlern, aber auch lokalen Nachwuchstalenten die Möglichkeit geben, sich zu vernetzen. „Es ist die Vision von einer Galerie, einem Atelier, einem Planungsbüro und einem Ort, an dem Menschen aus verschiedenen Kulturbranchen zusammentreffen“, erklärt sie. „Ich bin auch neugierig auf noch unbekannte Künstler, und ich würde sie gerne zu mir einladen und kennenlernen.“ Gefällt ihr die Kunst, so besteht die Möglichkeit zu einer Aufnahme bei Artsy und der Ausstellung in ihrem Auringer Showroom.

Räume als ein Thema für neue städtische Kunstreferentin

Die Stadt Wiesbaden ist sich des Mangels an Räumen für Künstler zwar bewusst, stellt deren Geduld dennoch auf die Probe. „Durch die Sanierung des Kunsthauses, die noch einige Zeit andauern wird, hat sich die Situation leider noch verschärft“, erklärt Jörg-Uwe Funk, Leiter des städtischen Kulturamtes. Im Rahmen des Kulturentwicklungsplanes, der derzeit erarbeitet wird, werden die Verantwortlichen in Zukunft auch einen Schwerpunkt auf die Förderung der jungen Kunst legen und dies mit der künftigen städtischen Referentin für Bildende Kunst, Monique Behr, abstimmen. Ziel ist es, unter anderem das Thema Räume anzugehen und mögliche Arbeits- und Förderungsschwerpunkte zu setzen. Eine erste Zusammenarbeit mit Künstlern gab es im Oktober im Rahmen eines Workshops zum Thema „Bildende Kunst“. Die Impulse der Künstler wolle die Stadt nutzen und in den Prozess des Kulturentwicklungsplanes einbeziehen. Es sind ganz aktuelle Schritte in Richtung einer Vernetzung von Stadt, Künstlern und Publikum. Zumindest für jetzt scheint es, als würden sich Augen auf die Künstlerszene von Wiesbaden richten.

Kunst-Kontakte

In der Hessischen Staatsgalerie (HSG) kann jeder ausstellen, dessen Kunst den beiden Machern gefällt. Anfragen sind über ihre Facebook-Seite „Hessischestaats Galerie“ oder über andreas@ironmonkey.de möglich. Linda Zimmermann freut sich über Anfragen für ihre „Collaborations“ im Heaven via mail@heaven-bar.de. Insbesondere Wiesbadener Künstler, aber auch Kandidaten aus Rhein-Main-Gebiet sind willkommen.

Anfragen für die geplante „Kunstkneipe im Exil – Generation jung & ungesehen“ sind bei Melina Krapp über melina.krapp@yahoo.de und Stephanie Wagner über steffi.wagner212@gmx.de möglich.

Wer sich für Michael Eibes´ „White Room“-Vision interessiert, kontaktiert ihn via hello@eibes.com.

Die Ausstellungsmöglichkeit bei Angelika Thomas-Semm gibt es in der Klopstockstraße in Wiesbaden in ihren Räumen „Standbein Spielbein“. Anfragen per Mail über coaching@standbein-spielbein.de oder per Telefon über 0177/4913722.

Der Showroom in den wunderschönen Auringer Privaträumen von Tanja Bergman ist jederzeit auf Anfrage zu besichtigen. Ein Treffen mit ihr kann flexibel stattfinden. Sie ist per Telefon über 0151/11632540 oder per Mail über artinfo@tanjabergman.com zu erreichen.

Leander Rubrecht pflegt in seiner Galerie „Rubrecht Contemporary“ in der Büdingenstraße nach eigenen Angaben „die Verbindungen von regional verwurzelter, überregional arrivierter und zunehmend weltweit anerkannter Kunst.“

Über den Künstlerverein Walkmühle gibt es die Möglichkeit, Ateliers zu mieten. Die Räumlichkeiten sind vom Kulturamt angemietet und finanziert und werden in enger Abstimmung mit dem Verein für günstige Preise an Künstler vergeben: www.walkmuehle.net

Der „Kunstraum“ der IG Galerien in der Faulbrunnenstraße soll bis zur Übergabe des City Passage-Grundstücks für Künstler nutzbar sein. Die Eigentümerin WVV stellt den Raum gratis zur Verfügung, unterstützt durch die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG.

Der Kunstverein Bellevue-Saal hat unter anderem das Ausstellungsprogramm 1:1 (jeweils ein/e Künstler*in aus der Region konzipiert mit einem/er Künstler*in von außerhalb eine gemeinsame Ausstellung) und kuratiert die Reihe SOLO, in der ältere Künstler vorgestellt werden, deren Werk  eine stärkere öffentliche Beachtung verdient. https://www.kunstverein-bellevue-saal.de/

Weitere Angebote, Ideen, Potenziale? Mail an hallo@sensor-wiesbaden.de , Betreff „Platz da!?“.

sensor-Podcast – „Der visionäre Frühschoppen“ im Walhalla im EXIL der jungen Kunst in und aus Wiesbaden auf der Spur:

 

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