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OB nach Sitzung: Walhalla-Abriss „selbstverständlich“ keine Option / Pop-Up-Nutzung ebensowenig

„Das von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Verfahren zur künftigen Nutzung wird selbstverständlich weiter umgesetzt“, versichern OB und WVV-Aufsichtsratsvorsitzender Gert-Uwe Mende und WVV-Geschäftsführer Rainer Emmel nach der heutigen WVV-Aufsichtsratssitzung. Alle Spekulationen über einen drohenden Abriss entbehrten jeglicher Grundlage, so die Beiden. „Die vorliegenden Gutachten hatten den Zweck, den Handlungsbedarf zu ermitteln und die Faktenlage für die heutige Beschlussfassung zu liefern“, erklärten  Mende und Emmel heute Abend im Anschluss an die Sitzung des WVV-Aufsichtsrates und beteuern: „Ein Abriss ist selbstverständlich keine Option und war es auch zu keinem Zeitpunkt.“ Eine Absage erteilen sie den Plänen einer Pop-Up-Nutzung für Wiesbadener Kulturschaffende. (mehr …)

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Also doch Walhalla-Abriss? Neues Gutachten wirft Fragen auf / New Yorker-Beschäftigte in Gefahr ? WVV relativiert

Als WVV und Stadt im Oktober 2016 im überfüllten Walhalla-Spiegelsaal ihre Pläne für das Walhalla inklusive Wunschinvestor präsentierten, regte sich massiver Protest. Wenige Monate wurde der Gebäudekomplex über Nacht für jede öffentliche Nutzung geschlossen. Jahr 5 des Leerstands ist kürzlich angebrochen.

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Leonard Laurig.

Wer vor dem denkmalgeschützten Walhalla-Gebäude steht und fragt „Was wird hier gespielt?“, bekommt nun im fünften Jahr – einfach, lapidar und bitter – zur Antwort „Gar nichts!“. Seit dem 27. Januar 2017 ist das Gebäude für jede Nutzung geschlossen. Die Frage „Was wird hier gespielt?“ lässt sich mit Blick auf das Thema Walhalla aber auch anders – mit Blick auf Stadtpolitik, Stadtentwicklung und Verantwortlichkeiten – stellen. Und diesbezüglich ganz und gar nicht leicht beantworten. Neuestes Futter bekommen Zweifel, Gerüchte, Befürchtungen durch ein Gutachten, das die Verantwortlichen der Stadt heute diskutieren werden. Es stellt die bange Frage: Also doch Abriss? Und wirft brisante Fragen auf. (mehr …)

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Wehmut und Vorfreude: Auf Abschied folgt Abriss, auf „American Arms Hotel“ folgt „Quartier Kaiserhof“

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).
Letzte Blicke auf und in ein markantes Wiesbadener Gebäude. Das „American Arms Hotel“ in der Frankfurter Straße wurde am Freitagnachmittag zum letzten Mal  geöffnet, bevor in Kürze die Abrissarbeiten beginnen und bis voraussichtlich Mitte 2021 ein neuer Gebäudekomplex entstehen soll. Die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG und der Ortsbeirat Südost hatten Anwohner  zum „Nachbarschaftsfest“ eingeladen.

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Wirbel um Walhalla-Zukunft – zwischen Horror-Schilderungen, Kultur-Beteuerung und Abriss-Gerüchten

Von Dirk Fellinghauer. Foto privat.

In Kontrast zur Freude über den gelungenen Start des Walhalla-Vereins im (unfreiwilligen) Exil in der Nerostraße hört man in Sachen Zukunft des historischen Walhalla-Gebäudes mal wieder Töne, die allen Alarmglocken Anlass zum kräftigen Schrillen geben. In einem Bericht der Frankfurter Rundschau stellt die stadteigene WVV Holding als Eigentümerin der Immobilie eine künftige kulturelle Nutzung wieder in Frage. sensor hat bei der WVV nachgefragt. Die Antworten relativieren, ebenso wie spätere Aussagen im städtischen Kulturausschuss, einerseits die gemachten Aussagen, andererseits verstärken sie Befürchtungen. Selbst Gerüchte, dass es am Ende sogar zu einem Abriss des historischen und denkmalgeschützten Gebäudes kommen könnte, werden nicht eindeutig dementiert. (mehr …)

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Street Food Festival zwischen alten Fabrikhallen – Abrissfest mit besonderem Flair am Kastel Clemens Areal an Ostern

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Eine spannende Location und das besondere Flair rund um alte Fabrikhallen – umgeben von Bruchsteinmauern, alten Holzbühnen und einem einzigartigen Industriedesign – das Street Food Festival an Ostern von Samstag, 26. März bis Ostermontag, den 28. März, – jeweils ab 11 Uhr wird ein außergewöhnliches. „Wir haben wir eine ganz besondere Location, bei der wir mit unseren Food Trucks und unserer Markthalle Station machen“, kündigen die Macher, allen voran Kai Kauermann und Bernd Zehner, an – und meinen das alte Clemens Areal an der Wiesbadener Straße 93  in Kastel. (mehr …)

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Time to Say Goodbye: Heute startet Abriss der alten Schlachthof-Halle – Fest am 3. Oktober – Welches sind eure „Hallen-Momente“?

schlachthof_wiesbaden_altehalle

Gerade bildete sie noch eine klasse Kulisse für das Folklore015-Festival, nun geht es ihr an den Kragen. Heute wurde mit den vorbereitenden Arbeiten für den Abriss des alten Schlachthofgebäudes begonnen. Das Kulturamt teilt mit, dass in einer ersten Phase die aufwändige Schadstoffbeseitigung durchgeführt wird und danach der mineralische Abbruch folgt.  Die gesamten Abbrucharbeiten sollen bis Anfang Dezember 2015 abgeschlossen sein. Die alte Schlachthofhalle ist bereits seit Oktober 2010 aufgrund von Einsturzgefahr gesperrt. Der Abbruch des Gebäudes war eine Auflage bei der Genehmigung für den Ersatzneubau der Schlachthofhalle und muss in diesem Jahr realisiert werden. Die Projektsteuerung liegt in den Händen der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH (SEG) und die Bauausführung übernimmt die WiBau GmbH. Auftraggeber ist das Kulturdezernat. Offiziell Abschied nehmen heißt es am 3. Oktober. Dann gibt es ein großes Abrissfest mit Reden unter anderem von OB Sven Gerich, Kulturprogramm und Versteigerung. Welche Erinnerungen habt ihr an die alte Schlachthof-Halle? Wen oder was habt ihr hier Denkwürdiges erlebt? Was ist für euch „die“ Erinnerung an diese Halle, und mit welchen Gefühlen erlebt ihr nun den Abriss? Erzählt doch mal: 

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Große Abrissparty zum Abschied von Rhein-Main-Hallen

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Unter dem Motto „Die große Nacht der Hallen“ zelebrieren die Rhein-Main-Hallen am Samstag, 28. Juni, ab 21 Uhr den Startschuss zum Neubau und die letzte Veranstaltung in den Hallen: eine Abriss-Party mit Gastro-Angebot, Musikfeuerwerk und hr3-Party. Die Tage bis zum baulichen Startschuss sind gezählt. Bereits im August beginnt die Niederlegung der mehr als 50 Jahre alten Rhein-Main-Hallen. Beides zusammen soll auf der Abriss-Party gefeiert werden, und zwar mit Blick auf ein „WI-edersehen“. (mehr …)

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Nichts erwacht! City Passage-Pläne erneut gescheitert, Walhalla-Vertrauen erschüttert / Wo ist Raum für wen?

„Zu neuem Leben erwacht“. Das viel versprechende Riesentransparent hängt seit fast zehn Jahren an der Fassade zur City-Passage. Nach dieser langen Zeit lässt sich konstatieren: Viel versprochen, so gut wie nichts gehalten. Das Areal erscheint „unlebendiger“ denn je. Ganz ähnlich die Lage direkt nebenan, rund um den Gebäude- und Themenkomplex Walhalla. (mehr …)

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„Stopp der Walhalla-Ausschreibung“: Kulturbeirat-AG fordert Neuaufschlag / Verärgerung über Versäumnisse

Ein komplettes Um- und Neudenken in Sachen Walhalla-Zukunft fordert eine vom Kulturbeirat beauftragte Arbeitsgruppe. In Betracht zu ziehen sei ein Stopp des bereits mehrfach verschobenen europaweiten Interessenbekundungsverfahrens – und die Debatte über einen Neuaufschlag mit Wiesbadener Akteuren. Dieser müsse eine kulturelle Nutzung sicherstellen und die fortwährende Hängepartie beenden. Eine Stadtverordnete fordert derweil, den bisher Verantwortlichen die Aufgabe der Walhalla-Sanierung zu entziehen und das Projekt in aus ihrer Sicht kompetentere Hände zu übertragen. (mehr …)

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Vision für Neroberg-Erlebnismulde: Mit Dach überm Kopf wetterfeste und pandemieresistente Spielstätte schaffen

Kulturelle Spielstätten in Wiesbaden werden dringend gesucht – nicht nur, aber ganz besonders wegen der Pandemie. Einiges war und ist im Gespräch, manches ist schon wieder geplatzt. Walhalla-Interimsnutzung? Mit einer Ein-Satz-Erklärung seitens des WVV-Aufsichtsrates für „nicht zu ermöglichen“ erklärt. Zwischennutzung des Karstadt Sports-Gebäudes in der Langgasse? Mit dem Einzug von „dress for less“ erledigt. Nun bringen kreative engagierte Wiesbadener eine ganz neue Vision ins Spiel: eine Überdachung der Neroberg-Erlebnismulde. Hier seht ihr den Entwurf erstmals. (mehr …)

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Billigklamotten statt Kultur im Ex-Karstadt Sports – „Dress for less“ kündigt sich an / FDP-Vision abgelehnt

Outlet-Klamotten anstatt Kultur  im leerstehenden „Karstadt Sports“ in der Langgasse 5-9: „Dress for less“ kündigt sich in dem Betonklotz an, die erste Ware ist schon eingeräumt.

Die Zukunft des Areals ist ungewiss, die Zwischennutzung ist nun geklärt. Mit „Dress for less“ sagt erneut ein Mode-Outlet „Hallo Wiesbaden“ und verspricht in bereits sichtbaren Werbeplakaten „Lagerverkauf“ mit bis zu 70% Rabatt. Die ersten Kleiderständer stehen schon in den weitläufigen Räumen, auch Ware ist schon zu sehen. „dress for less“ ist nach Angaben der Eigentümer das „führende Online-Designer-Outlet in Deutschland und Europa“.

Ob „dress for less“ hier als Zwischen- oder als Dauernutzung einziehen wird, konnte das Unternehmen auf sensor-Anfrage bisher nicht beantworten. „dress for less“ gehört zu dem österreichischen Mischkonzern Signa, dem wiederum der Gebäudekomplex Langgasse 5-9 gehört. Auch Karstadt, Karstadt Sports und früher Saks OFF 5th, zwischenzeitlich ebenfalls in der Langgasse 5-9 betrieben, gehören zu Signa.

Eigentlich ist seit längerem von einer Umgestaltung mit Teilabriss des Gebäudes die Rede, Pläne dazu wurden bereits – nicht öffentlich – im Gestaltungsbeirat diskutiert. Eine „Vision“ der FDP für einen kompletten Abriss und eine Platzgestaltung mit Öffnung zur Altstadt stieß zwar bei der Öffentlichkeit auf große und viel positive Resonanz, wurde von der Stadtverordnetenversammlung aber abgelehnt.

Der seinerzeit verantwortliche, kürzlich verstorbene Dezernent Hans-Martin Kessler hatte im Sommer 2020 über Umgestaltungspläne berichtet. Damals machte er auch Hoffnung auf mögliche kulturelle Zwischennutzungs-Perspektiven: „Neben einem interessanten Nutzungsmix zur zukunftsgerichteten Belebung der Fußgängerzone besteht auch eine große Bereitschaft, erkennbare Leerstände durch Zwischennutzungen zu verhindern. Das könnte durchaus auch Raum für kulturelle Projekte ermöglichen, die ich mit dem Kulturdezernenten besprechen werde“, berichtete Kessler seinerzeit. Diese Chance scheint vergeben. Statt kultureller Projekte nun also doch wieder „Abverkauf-Projekte“. (Text und Fotos: Dirk Fellinghauer)

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Vision für Ex-Karstadt sports: Neuer Platz soll „Schiffchen“ und Langgasse verbinden – FDP-Entwurf

Wahlkampfzeit ist Ideenzeit. Die antretenden Parteien überbieten sich, auch im Vorfeld dieser Kommunalwahl (14. März), mit Vorschlägen – und sogar mit Visionen. Eine Vision für eine völlig neue Gestaltung des Areals in der Langgasse, wo Karstadt sports aus dem Betonklotz ausgezogen ist, hat nun die FDP hervorgezaubert. Sie träumt von einem „Schützenhofplatz“, der Langgasse und Altstadt offen verbindet. (mehr …)