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Korff/Ludewig „Pop-Cabarett“ am Samstag im Studio ZR6

Eine eigenartig andere Art von Musik-Cabaret – am Samstag, 28. September, um 20 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Studio ZR6:

theatralisch wild und melancholisch schön: Wunderbar!“

Korff & Ludewigs Pop Cabaret ist eine musikalische Mischung aus knalligem Pop-Konzert, nachdenklichem Chanson-Abend und gleichzeitig einer gemütlichen Runde mit Freunden in der Küche. Mit einem Hauch Vegas und einem Hauch Offenbach!

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„Sie hat so viel Sonne ins Leben gebracht“: Ergreifend-schöner Abschied von Maria Magdalena Ludewig in Berlin

Von Dirk Fellinghauer (Text und Fotos).

Was für ein Leben. Was für ein Tod. Was für ein Abschied. Und was für eine einzigartige Person, was für eine unglaubliche Persönlichkeit. Hunderte Trauernde haben am letzten Samstag in Berlin Abschied genommen von Maria Magdalena Ludewig. Die Kuratorin und Theaterregisseurin war am Silvesternachmittag auf dramatische Weise tödlich verunglückt, von einer Welle auf Fuerteventura aus dem prallen Leben gerissen, mit gerade mal 36 Jahren. Hunderte haben am Samstag getrauert, sie haben aber auch diese besondere Frau und ihr besonderes Leben gefeiert. Es wurde geweint, aber auch gelächelt, geschmunzelt und gelacht. Der Abschied – zuerst eine Trauerfeier in der Kirche St. Elisabeth, dann ein Trauerzug durch die Straßen von Berlin Mitte, dann die Beisetzung  – war traurig, emotional, bewegend. Und wunderschön. Er hätte Maria Magdalena Ludewig gefallen – als große, spektakuläre „larger than life“-Inszenierung, für die, wie durch sie selbst regelmäßig in ihrem Leben, auch Unmögliches möglich gemacht wurde. (mehr …)

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Zum Abschied wilde Blumen – Trauerfeier für Maria Magdalena Ludewig an diesem Samstag in Berlin

Von Dirk Fellinghauer (Text und Foto).

Wo immer man hinkommt in diesen Tagen in Wiesbaden, kommt das Gespräch auf sie. Viele in der Stadt, in der sie vor kurzem noch so präsent war, können noch immer nicht fassen, dass Maria Magdalena Ludewig an Silvester tödlich verunglückt ist. Die 36-Jährige Kuratorin und Künstlerin, die in den Sommern von 2016 und 2018 gemeinsam mit Martin Hammer das Theater- und Kunstfestival „Wiesbaden Biennale“ geleitet hat und unsere Stadt dabei gehörig aufgemischt hat, wurde auf Fuerteventura von einer völlig überraschenden hohen Welle ins Meer gerissen, als sie während eines Spaziergangs auf einem Felsen saß. Trauer und Bestürzung sind groß in Wiesbaden, aber auch auf der ganzen Welt, wo Maria Magdalena Ludewig vielfältig künstlerisch wirkte. An diesem Samstag wird die besondere Frau, die Besonderes geschaffen hat, verabschiedet und beerdigt – in Berlin. (mehr …)

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Worst News: Wiesbaden Biennale-Kuratorin Maria Magdalena Ludewig ist tödlich verunglückt

Von Dirk Fellinghauer. Foto Simon Hegenberg.

Man liest den Betreff der gerade eingetroffenen Mail und kann nicht glauben, was dort steht: „Kuratorin der Wiesbaden Biennale Maria Magdalena Ludewig tödlich verunglückt.“ Aber es stimmt, was das Staatstheater soeben mitgeteilt hat. Maria Magdalena Ludewig – eine der lebendigsten, lebhaftesten und wie wenig andere Leben in die Stadt bringenden Personen und Persönlichkeiten, die Wiesbaden in den letzten Jahren bereichert haben – ist tot. Die außergewöhnliche Frau, die in und für Wiesbaden Außergewöhnliches, mitunter gar eigentlich Unmögliches vollbracht hat, starb am 31. Dezember 2018 im Alter von nur 36 Jahren. Sie wurde buchstäblich aus dem Leben gerissen. (mehr …)

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Das große 2×5-Interview: Maria Magdalena Ludewig & Martin Hammer, 35 Jahre, Kuratorenduo Wiesbaden Biennale

2x5_Biennale_ganzseitigInterview Dirk Fellinghauer. Foto Arne Landwehr.

BERUF

Elf Tage lang ist die Wiesbaden Biennale Einladung und Herausforderung zugleich“, schreibt ihr im Editorial zum goldenen Programmheft. Wie meint ihr das?

Martin: Einladung bedeutet, dass wir ein Festival machen, das nicht an der Stadt vorbeigeht. Wir wollen uns in die Stadt hinein öffnen und die Wiesbadener einladen, teilzunehmen. Maria Magdalena: Eine Herausforderung wird es, sich mit den Kunstwerken und Künstlern auseinanderzusetzen. Wir wollen eine Neugier anheizen, sich einzulassen auch auf das, was man nicht kennt. Eine Herausforderung für uns ist, sich eine solche Stadt erst mal zu erarbeiten, was wir in den letzten zwei Jahren intensiv getan haben. Und zwischen den Künstlern und dem Publikum eine Schnittmenge zu finden, dass das miteinander eine Melange eingeht und nicht einfach so nebeneinander steht. Und auch das Kitzeln ein bisschen, Wo kann man den Wiesbadener und die Region ein wenig pieksen? Da haben wir verschiedene Strategien der kleinen Störfaktoren eingebaut und ausprobiert.

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Anders aufregend: Zurück ins Theater – aber in welches? Endlich wieder Wiesbaden Biennale – Fest der Diversität

Von Dirk Fellinghauer. Fotos Andrej Vasilenko, Daniel Mayer, Reto Schmid.

Kilian Engels ist nicht zu beneiden. Die Erwartungen sind immens an die Wiesbaden Biennale und damit auch an den neuen Künstlerischen Leiter des Theaterfestivals, das nun so lange nicht stattgefunden hat und das, als es zuletzt 2016 und 2018 unter der Leitung von Maria Magdalena Ludewig und Martin Hammer stattfand, so sehr für Furore gesorgt und die Stadt geradezu zum Explodieren gebracht hatte. (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan: Geballte Kreativität und Inspiration auf den Bühnen und an den Wänden

Von Selma Unglaube und Samira Schwarz. Fotos Veranstalter.

Kreativität und Inspiration in seltener Geballtheit bringt dieses Wiesbaden-Wochnende – mit den „einmaligen“ Ereignissen Kurze Nacht und see conference und natürlich auch mit reichlich „regulärem“ Programm.

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sensor-Wochenendfahrplan: Gespenstisches Kindertheater und verschwundenes Protokoll

Von Selma Unglaube und Samira Schwarz. Fotos Veranstalter. 

Langsam, aber sicher wächst die Hoffnung auf absehbare Rückkehr zu „Normalität“. Kultur „geht“ aber auch jetzt schon – mit gebotener Vorsicht und mit entsprechenden „G“s. In Sachen Teststationen haben wir einen brandneuen heißen Tipp. Ab heute hat sich das supernette „Tag.Werk“ am Bismarckring in einen Testcenter verwandelt – Infos und Terminbuchung hier, einfach vorbeischneien bei Ines und David geht aber auch auch.

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Wechsel bei Wiesbaden Biennale: Martin Hammer geht, Kilian Engels übernimmt mit „Radikal jung“-Referenz

Das spektakulärste und aufsehenerregendste Werk der Wiesbaden Biennale 2018 war eindeutig die „Erdogan-Statue“ auf dem Platz der Deutschen Einheit, über die weltweit berichtet wurde. Foto: Dirk Fellinghauer

„Martin Hammer, Kurator der Wiesbadener Biennale wird seine Arbeit für das Hessische Staatstheater Wiesbaden im Sommer 2021 beenden“, teilte das Staatstheater am 17. Dezember 2020 mit. Und  verkündet heute, keinen Monat später: „Kilian Engels wird ab der Spielzeit 2021.2022 neuer Kurator der WIESBADEN BIENNALE.“ (mehr …)

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sensor-Wochenendfahrplan: Sommer-Verlängerung mit Draußen-Vergnügen und Drinnen-Kultur

Von Annika Posth und Selma Unglaube. Fotos Dirk Fellinghauer (links), Veranstalter.

Genial, der Sommer geht in die Verlängerung. Das bedeutet nochmal ein wunderbares Draußen-Wochenende mit herrlichen Plätzen in unserer Stadt. Aber auch Drinnen-Kultur findet wieder statt. Ihr habt die Wahl.

 

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thalhaus meldet sich zurück – 72 Vorstellungen im prall gefüllten Programm

Covid-19-bedingt ging das thalhaus  schon Mitte März in die Sommerpause und konnte nicht wie sonst für Hochzeiten, Geburtstage und Firmenevents vermietet werden. Stattdesssen wurde die Zeit dafür genutzt, die Räume zu renovieren und auf Hochglanz zu bringen. Ganz überraschend zog dennoch wieder Leben ein: Das Standesamt Wiesbaden verlegte den Trauort „Altes Rathaus“ ins thalhaus, wodurch die Standesbeamten jetzt Hochzeitsgesellschaften mit knapp über 20 Besuchern empfangen können. Über 60 glückliche Paare gaben sich durch diese Kooperation bereits das Ja-Wort im festlich geschmückten Theatersaal. Nun nimmt das thalhaus auch den Spielbetrieb endlich wieder auf.

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Wiesbaden Biennale will be back! Aber wann und wie? Das bleibt noch ein Geheimnis!

Die Fragen häufen sich: Was ist eigentlich in diesem Jahr mit der Wiesbaden Biennale? Mit dem Theater- und Kunstfestival also, das vor zwei Jahren die Stadt aufgemischt und befeuert hat und von der viele, die sie erlebt haben, bis heute schwärmen, und nach der viele, die dabei waren, sich bis heute sehnen. Soeben erreichte uns ein knappes, so nichts- wie vielsagendes Statement aus dem Staatstheater: „Die WIESBADEN BIENNALE wird in diesem Jahr nicht wie gewohnt im klassischen Zehn-Tages-Rhythmus stattfinden. Aber das Jahr ist noch lang und da die Biennale für unerwartete Überraschungen bekannt ist, kann man davon ausgehen, dass sie sich in absehbarer Zeit zurückmelden wird!“ Wir sind gespannt. Und erwartungsfroh. Fest steht, dass die kommende Wiesbaden Biennale, nach dem tragischen Tod von Maria Magdalena Ludewig, nun von Martin Hammer, der bei den letzten beiden Ausgaben mit Ludewig ein furioses Kuratoren-Duo gebildet hatte, alleine kuratiert werden wird. (dif)