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Das deutsche Erinnern diskutieren – Spiegelbild bringt verschiedene Perspektiven an den virtuellen Tisch

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Erinnern an die Opfer“ veranstaltet Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden am 9. Februar, 19 Uhr, via Livestream auf YouTube  eine Diskussion.

Erinnerungskultur in Deutschland ist vielfältig und ein Zeugnis jahrzehntelanger zivilgesellschaftlicher Kämpfe. Seit der Wiedervereinigung haben sich Gedenkveranstaltungen und Erinnerungsorte zu einem staatstragenden Kulturgut entwickelt. Einige betonen insbesondere in den Zeiten des aufstrebenden Rechtspopulismus die Bedeutung der Erinnerungskultur. Kritiker*innen misstrauen dieser „Wiedergutwerdung der Deutschen“.

Vor diesem Hintergrund möchte Spiegelbild folgende Fragen diskutieren:

  • Wer erinnert in Deutschland an wen und warum? Und wessen Perspektiven werden verdrängt?
  • Welche Funktionen und welche identitätsstiftende Wirkung erfüllt die deutsche Erinnerungskultur in einer postnazistischen und postmigrantischen Gesellschaft?
  • Welche Bedeutung hat Erinnerungskultur in Zeiten, in denen Geschichtsrevisionismus eine parlamentarische Vertretung im Bundestag findet?

Es diskutieren:

  • Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden
  • Monty Ott, LGBTIQ+-jüdischer Aktivist
  • Dr. Julia König, Juniorprofessorin für Allgemeine Erziehungswissenschaften der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.
  • Saba-Nur Cheema, pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank

Moderiert wird die Veranstaltung von Paola Widmaier, Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden.

Weitere Infos unter www.spiegelbild.de

(sun/Foto: Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden)

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